Auch die
Vorgehensweise des Konzerns wurde kritisiert. Dieser hat an die rund
700.000 betroffenen Kunden eine SMS-Nachricht versandt, in der die Kündigung des Prepaid-Vertrages angekündigt wurde und in der man den Empfänger darauf hinwies, dass er die Deaktivierung seiner SIM-Karte nur abwenden könne, indem er sein Xtra-Guthaben
binnen eines Monats auflädt. Wäre es dem Konzern tatsächlich um die Auslese von Kunden gegangen, die ihren Telekom-Vertrag nach einem Anbieterwechsel nicht gekündigt hatten, so hätte der Konzern hierfür auch eine kostenfreie Möglichkeit wählen können. Stattdessen wurden Kunden zur Umsatzgenerierung gedrängt.
Weiterhin kritisierten die Verbraucherschützer, dass sich der Kunde selbst an den Kundenservice der Telekom wenden müsse, wenn er nach der Kündigung sein Restguthaben wiederbekommen will. Andernfalls behält das Unternehmen den Restbetrag ein.